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Daggis Blog

Alle meine Blog-Artikel

„Lieber schreibe ich, anstatt zu sterben!“

Oktober 21, 2018

Was ist Heilung?

Meine mehr als fünfjährigen Erfahrungen aus der Quantenarbeit Ich möchte euch auch hier meinen Beitrag aus dem Heal Summit und damit meine Er

April 28, 2018

Fünf Jahre ALS-Diagnose – 5 Jahre Horror

Fünf Jahre ALS-Diagnose – Symptome seit acht Jahren Ja, 5 Jahre lebe ich nun schon mit der Diagnose ALS – 5 Jahre Horror, jeden Tag

Dezember 27, 2017

Der Tod und das Sterben

  Wir wissen, dass wir „eines Tages“ sterben müssen, dass der Tag kommen wird, an welchem wir dem Tod nicht entgehen können. Woher w

November 13, 2017

ALS im Bewusstsein der Menschen – Podiumsdiskussion in St. Martin

FLOW-IN Zwischen Olympia Und Todkrank Worum geht es hier? Auszug aus der Ankündigung von Andreas Jell: „Im Zustand von FLOW belohnt uns

Oktober 21, 2017

Wo kämen wir denn hin …..

Wer sich nicht auf den Weg macht, kann nicht ankommen Dieser Spruch ist heute auf facebook gepostet worden: Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte,

Aachen und die Auswirkungen auf meine Prozessarbeit

  Die Einladung zur Filmpremiere nach Aachen Aachen wir kommen !!!! Als ich mit Andreas im Auto sitze, gut ausgestattet mit Verpflegung für unterwegs, erwacht meine innere Zigeunerin, die den Wind freien Reisens unter ihren Flügeln spürt. Und das in so angenehmer, beruhigender Gesellschaft desjenigen Menschen, dem ich blind vertraue. Was soll da schiefgehen? Ich, als ehemals begeisterte Autofahrerin, bin in meinem täglichen Alltag zu einem Transport-Produkt verkommen: Mit dem Rollstuhl über die Rampe in den Behinderten-Transporter von GARD, die sich ständig wiederholende Prozedur der Sicherung des Rollstuhls (mit mir drin), vorne zweimal, hinten zweimal, dann ich, Bauchgurt einmal, Schultergurt einmal, alles fest? Rampe hoch, mitleidige Blicke von der Straße und das oft bis zu vier mal täglich. Nein, nein, ich bin schon dankbar, dass dies überhaupt möglich ist!!! Jetzt versteht Ihr...

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Ein typischer Tag in meinem ALS-Leben – Episode 1

Ein typischer Tag in meinem ALS-Leben Episode 1: Nach der abendlichen Einnahme von einer 5er Melatonin gelingt es mir, etwa zwei bis drei Stunden tief zu schlafen. Geweckt werde ich von heftigen Schmerzen in der Hüfte, auf der ich liege und/oder den Spannungsschmerzen in den Beinen. Es ist klar: Ich muss die Liegeposition wechseln! Ja gut, werden Sie sagen, da dreht man sich halt um. Niemand, der nicht selbst betroffen ist, kann sich ein Bild davon machen, welchen Akt dies darstellt, wenn man bestimmte Muskelgruppen, die man dazu benötigt, nicht aktivieren bzw. koordinieren kann. Ich brauche meistens vier oder fünf Anläufe dazu, bis die Schmerzen unerträglich werden. Wie will ich es jetzt aktuell vollziehen? Welche Wahl habe ich? Ich kann versuchen, mich mit Hilfe des Galgens in eine instabile Sitzposition zu...

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Von Abschied nehmen und Ankommen

Ein letztes Mal als Gast in den Chiemgau Ich habe den Tag heute in einem seltsamen Modus erlebt - irgendwie so außerhalb von Raum und Zeit. Mein Fahrer sollte mich um halb neun zuhause abholen - er kam aber erst um 10 vor neun und suchte dann bei mir Gründe dafür, dass wir in Zeitstress kamen. Ich konnte seine Programme und sein manipulatives Verhalten einigermaßen gelassen beobachten. Mit der Ankunft am Flughafen in Hamburg bekam dann alles einen leichten Fluß - was ich staunend beobachtete. Die Dame an der EasyJet Abfertigung begrüßte mich gleich mit Namen, bemerkte dann zwar, dass sie Menschen mit Querschnittslähmung nicht ohne Begleitperson befördern könnten - keine Ahnung, wie sie auf sowas kommt - dann verlief alles problemlos: keine lange Abfertigungszeit, große Freundlichkeit, problemlos durch den...

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Meine rote Kappe – Teil 2

  Die zweite Sitzung an diesem Tag In der zweiten Sitzung an diesem Tag sprechen wir darüber, dass ich auf keinen Fall einen Luftröhrenschnitt haben möchte und dass ich lieber ersticke, wenn ich nicht mehr selbstständig atmen kann. Auch hier gilt es zu schauen, ob ich diese Entscheidung als Opfer oder als Schöpfer treffe: Habe ich Angst davor, dass die Menschen, die mich betreuen, wenn ich durch ein Tracheostoma beatmet werde, nicht sorgfältig arbeiten, und ich deswegen ständig vom Ersticken - und zwar wiederholt - bedroht bin, dann handele ich als OPFER = Gefühl der Abhängigkeit von Jemandem, der nicht genug Sorgfalt aufbringt. Das will ich nicht erleben!!! Was will ich in der Situation dann erleben? Ich möchte auf jeden Fall meine Entscheidungs-Freiheit behalten und ich sterbe lieber, als diese Freiheit...

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Meine rote Kappe – ein Symbol wiedergewonnener Freiheit

Meine rote Kappe – ein Symbol wiedergewonnener Freiheit (04.08.2016) Gestern ist Andreas zur nächsten Sitzungsserie gekommen. Seit Monaten habe ich meine Essenz nicht finden können, weiß ich nicht so recht, was ich wirklich will und wer ich wirklich bin, unabhängig von all den körperlichen Einschränkungen, die mich herausfordern. Was ist passiert? Seit ich Anfang Mai das erste Mal seit drei Jahren andere ALS-Kranke getroffen habe und mich die Atmosphäre dort völlig überraschend in ein Gefühl von “Nachhause-gekommen-sein” katapultiert hat, habe ich mich dieser “Familie” auf FB anschließen wollen. Zunächst war ich sehr euphorisch bis ich feststellte, dass die Atmosphäre von Aachen in den Chats auf FB nicht zu finden war. Dieses liebevolle, tiefe Mitgefühl , das keiner Worte bedarf – kann es in Worten und Bildern nicht ausgedrückt werden? Im Wunsch,...

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