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Opfer oder Schöpfer ?

Die wichtigste Erkenntnis, die ich bereits aus der ersten Kurwoche bei dem Quantenkybernetiker Andreas Jell mit heim genommen habe und die mein Leben so dramatisch verändert hat, war diese:

Völlig unabhängig von der Situation, in welcher ich mich gerade befinde, habe ich immer (noch) eine Wahl, und zwar die Entscheidung zwischen OPFER-Sein und SCHÖPFER-Sein, die gleichzeitig darüber entscheidet, wie lebendig ich mich fühlen werde, wie ich auf meine Umgebung wirken werde, welche Menschen ich in mein Umfeld ziehe. 

Diese Erkenntnis hat es mir ermöglicht, aus meiner scheinbar aussichtslosen Situation eine neue Lebendigkeit, ein neues Leben zu schöpfen, wo mir doch mein baldiger Tod als unausweichlich von den Medizinern vor Augen geführt worden war.

Was kennzeichnet den OPFER-Status?

Immer, wenn ich mich meinen Lebensumständen, einer Situation, einer Krankheit, einem (ungerechten) Chef, einer Behörde, meinen Nachbarn, meiner Familie, ………………………… ausgeliefert fühle, bedauernswert, bemitleidet, mißverstanden, verkannt, ausgebeutet – eben ein Pechvogel – dann bin ich OPFER meiner Lebensumstände und verhalte mich auch so.

Ich werde vorwiegend Menschen in mein Umfeld ziehen, die mich in dieser Rolle bestärken, mir meine Selbstständigkeit absprechen, mir Unfähigkeit bescheinigen, mich als Pechvogel bedauern, als unheilbar Kranke und vieles mehr – ich schaue in ihren Spiegel und fühle mich bestätigt und sie schauen in meinen Spiegel und fühlen sich bestätigt. Dies ist ein Sog, der immer tiefer in den Opfer-Status führt und in ein Leben, welches zumindest ICH trotz aller widrigen Umstände nicht leben wollte.

Meine Erkenntnis:
Ich kann mich aus diesem Sog nur dann befreien, wenn ICH mich verändere, denn dann muss es in meinem Umfeld auch Veränderungen geben, da nun nicht mehr passt, was zuvor quasi „als von Gott gegeben“ galt.

Ich gestehe gerne ein, dass ein solcher Prozess zunächst sehr schmerzhaft sein kann, aber das Resultat daraus verschafft imaginäre Flügel, die in immer neue Höhen von Freiheit und Glück führen, denen man durchaus einen heilenden Charakter zuschreiben kann.

Es gehört durchaus eine gehörige Portion Mut und Abenteuerlust dazu, diesen OPFER-Status infrage zu stellen!

SCHÖPFER-Status – wie mache ich das ?

Zunächst ein Beispiel:

Ich habe mir eine Lebenssituation geschaffen (= geschöpft), in welcher ich im sechsten Jahr mit der ALS-Diagnose auf ein wunderbares Zuhause mit einer ausreichend großen Wohnung für meine vielfältigen Behinderungen, die zudem von Licht durchflutet ist und zu allem Überfluss noch über einen wunderschönen, kleinen Garten verfügt, zurückgreifen kann, zudem in einer der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands.
Dies ist nur EIN Beispiel dafür, wie sich mein Leben augenscheinlich wie von selbst immer wieder zu meinem Vorteil gestaltet.

Ich hatte in Hamburg zu Beginn meiner Krankheit jahrelang nach einer passenden, lebenswerten Wohnung gesucht, zunächst ohne Erfolg. Wer will schon eine Todkranke mit geringer Lebenserwartung und schwerst behindert als Mieterin haben.

Viele Menschen in meiner Umgebung staunen, wie ich es geschafft habe, eine solche Wohnung mitten in Traunstein und dann noch von Hamburg aus zu finden, so sagte meine Reinigungshilfe vergangene Woche: „Du musst mir mal erzählen, wie man das macht!“

In der Quantenkybernetik sprechen wir von ATTRAKTION:
So, wie ein Mensch im Opfer-Status Menschen anzieht, die ihm/ihr genau diesen Status spiegeln und damit verstärken, umgibt sich ein Mensch im Schöpfer-Status mit eben genau den Menschen, für die dieser Status attraktiv ist.

Zurück zu meinem Beispiel:
Während meiner Therapie-Wochen in Siegsdorf habe ich in einer wunderschönen Ferienwohnung gewohnt, vermittelt durch Andreas Jell. Zunächst waren die Vermieter, wie bei allen Gästen, sehr zurückhaltend. Bei meinem ersten Aufenthalt dort ging es mir schon so schlecht, dass diese Sorge hatten, ob ich überhaupt wieder würde abreisen können.

Als sie sahen, wie ich mich von Therapie-Woche zu Therapie-Woche völlig zum Positiven veränderte, entwickelte sich aus Staunen und Interesse, wie das sein könne, zunächst tiefe Bewunderung und dann eine Freundschaft, die sich von mal zu mal vertiefte. So zeigte Hans mir bei einem meiner Besuche ein Grundstück in Traunstein, auf welchem er zusammen mit seinem Sohn ein altersgerechtes Zweifamilienhaus bauen wollte. Für mich, in meinem schöpfenden Bewusstsein, war sofort klar, dort ziehe ich hin!

Quantenkybernetisch:
Das war meine AUSRICHTUNG – wir nennen das den SOLL-Wert.

In Hamburg bewohnte ich zu der Zeit inzwischen auch eine barrierefreie Wohnung, – ebenfalls bekommen durch ATTRAKTION – die jedoch inzwischen für alle meine Hilfsmittel viel zu klein geworden war und eine Wohnung, wie ich sie jetzt bewohne, hätte ich in Hamburg nie bekommen und auch nicht finanzieren können.

Das war mein IST-Wert. Den Weg vom IST-Wert zum SOLL-Wert nennen wir REGULATION.

Niemand nahm mich ernst – wie sollte das gehen mit meiner Diagnose und den vielfältigen Behinderungen von Hamburg nach Traunstein zu ziehen, und zwar völlig allein? Auch mein Vermieter in Traunstein musste noch mit einigen Bedenken kämpfen, da „altersgerecht“ für mich nicht ausreichend war. Vieles musste an meine speziellen Bedürfnisse angepasst werden, und was wäre, wenn ich bald nach dem Einzug versterben würde und dann die Wohnung für andere Mieter nicht mehr passend sei?

All das änderte nichts an meiner Ausrichtung auf den entsprechenden SOLL-Wert – für mich war glasklar, dass ich in ein bis zwei Jahren dort wohnen würde. Und das habe ich mir erfüllt!

Also, SCHÖPFER zu sein, bedeutet, ein Ziel = SOLL-Wert zu verfolgen mit allem, was dazu gehört, beispielsweise auch Prozess-Arbeit (= REGULATION). Zuvor muss klar sein, dass ich IMMER die Wahl habe zwischen OPFER sein und SCHÖPFER sein, und dann muss ich auch wählen mit allem, was dazu gehört. Das ist ein aktiver Prozess. Ohne diese Wahl bleibe ich im OPFER-Status stecken mit allen negativen Folgen.

Ich habe hier einige Begriffe aus der Quantenkybernetik benutzt, die ich auf der Seite „zum Konzept“ noch näher erläutern und in die Theorie einfügen werde.

http://alsternews.eu/zum-konzept/